Kraken-Gründer Jesse Powell: US-Justiz beendet strafrechtliche Untersuchung
Das US-Justizministerium hat die strafrechtliche Untersuchung gegen Jesse Powell, den Gründer der Kryptobörse Kraken, offenbar abgeschlossen. Die Behörden haben die im März 2022 beschlagnahmten elektronischen Geräte zurückgegeben, was als deutliches Signal für das Ende der Ermittlungen gewertet wird. Die Untersuchung hatte sich ursprünglich auf Vorwürfe unrechtmäßiger Aktivitäten bezogen, doch nun scheint sich die Lage für Powell zu entspannen. Diese Entwicklung könnte positive Auswirkungen auf Kraken und das Vertrauen in die Kryptobranche haben.
US DOJ beendet strafrechtliche Untersuchung gegen Kraken-Gründer Jesse Powell
Das US-Justizministerium hat seine strafrechtliche Untersuchung gegen Jesse Powell, den Gründer der Kryptobörse Kraken, zurückgefahren. Die Bundesbehörden haben elektronische Geräte zurückgegeben, die während einer Razzia im März 2022 in Powells Wohnsitz in Los Angeles beschlagnahmt wurden. Dies deutet auf den Abschluss der Ermittlungen hin.
Die Untersuchung ging auf Vorwürfe zurück, dass Powell unrechtmäßig auf digitale Konten des Verge Center for the Arts zugegriffen habe, einer gemeinnützigen Organisation in Sacramento, die er 2007 mitbegründet hatte. Verge hatte Powell beschuldigt, den Zugang zu den Kommunikationskanälen der Organisation blockiert zu haben – Vorwürfe, die Powell stets bestritten hat.
Diese Entwicklung markiert eine bedeutende Wende in einem Fall, in dem FBI-Agenten im vergangenen Jahr mehrere Geräte aus Powells Wohnung beschlagnahmt hatten. Die Klärung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Kraken weiterhin als eine der am längsten bestehenden Kryptobörsen in einem zunehmend regulierten Markt für digitale Vermögenswerte tätig ist.